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Extrem übergewichtige Frauen nehmen Krebsvorsorge nicht wahr Bei fettleibigen Frauen besteht die große Gefahr, dass sie verglichen mit ihren schlankeren Geschlechtsgenossinnen Einladungen zu Früherkennungsuntersuchungen von Brust-- und Gebärmutterkrebs nicht wahrnehmen. Das hat eine Studie in den USA ergeben. Dr. Jeanne Ferrante von der medizinischen Fakultät in Newark im US-Bundesstaat New Jersey und ihr Team werteten Daten einer amerikanischen Gesundheitsbefragung aus, an der nahezu 8300 Frauen im Alter von 40 bis 74 Jahren teilnahmen. Die Forscher fanden heraus, dass bei Frauen mit einem extremem Übergewicht die Wahrscheinlichkeit um 50 Prozent geringer war, dass diese Frauen in den letzten zwei Jahren eine Mammographie erhalten hatten und um 57 Prozent geringer, dass sie in den letzten drei Jahren einen Abstrich hatten nehmen lassen verglichen mit normalgewichtigen Frauen. Ein extremes Übergewicht liegt vor, wenn der Body-Mass-Index mehr als 40 kg/m2 beträgt, eine 170cm großen Frau würde beispielsweise 115 Kilo wiegen und hätte damit einen BMI von 40. Normalgewichtige und dicke Patientinnen werden vom Arzt gleich informiert Dr. Ferrante führte aus, dass es sehr wichtig sei, herauszufinden, warum viele der übergewichtigen Frauen ihre Früherkennungstermine nicht wahrnehmen würden. Denn gerade durch das Übergewicht besteht ein erhöhtes Risiko an Brust- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken und zu versterben. Die Forscher und ihre Kollegen führen nun Befragungen bei Ärzten und Patienten durch, um herauszufinden, wie bei übergewichtigen Frauen die Bereitschaft zur Krebsvorsorge verbessert werden kann. Quelle: Alle Nachrichten anzeigen |:.zurück.:| |
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